Fazit Robur2

Wir, Veranstalter Hillersche Villa und Organisator Steffen Tempel, freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unsere Veranstaltung „Robur 2 – ein künstlerisch soziokultureller Dialog“ ein voller Erfolg war.

Hohe Zuschauerresonanz

Knapp über 1000 Besucher waren vom 16.-18. September in den Räumen des ehemaligen Kaufhauses Messow zu Gast. Über 40 Künstler aus der Region, aber auch von weit her stellten ihre Werke zum Thema Robur, Arbeit und deren Vergänglichkeit“ aus. Installationen, Skulpturen, Fotografien, Gemälde oder auch Filme waren zu sehen.

Auch im Rahmenprogramm gab es viele Höhepunkte. Zum Auftakt am Freitag spielte u.a. das Post modern Orchestra und sorgte für wackelnde Wände im alten Gemäuer. Das Matthias Rethberg Trio war sicherlich eines der musikalischen Highlights am Samstagabend und erfreute nicht nur Jazz-Freunde. Der Veranstaltungssaal war oft proppenvoll und Besucher aller Generationen drängten sich um die Bühnenfläche.

Aber auch viele Performances gab es zu bestaunen, u.a. die Dresdner Lichtkünstlerin Claudia Reh, der Live Performer Lan Hungh, das „Dada“ Programm von Armin Pietsch sowie der „FreiraumGeist“. Am Sonntag wurde auch noch Theater gespielt, die Theatergruppe „Rampenlichter“ der Schkola führte ihr Stück „Chatroom – Selbstmord im Internet“ auf. Ziemlich müde, aber sichtlich zufrieden war Organisator Steffen Tempel ob des hohen Zuspruchs seitens der vielen Besucher. Viele fühlten eine Atmosphäre welche sonst nur in der Dresdner Neustadt oder in Berliner Szenevierteln zu spüren gibt.

Wie geht es weiter
Die Belebung des Hauses und der große Zuspruch, auch vieler junger Menschen der Region bestärkt nur das Vorhaben, den Schweizer Basar auch weiterhin zu nutzen. Der Verein FreiRaum e.V. Zittau kam mit dem Besitzer überein, dass das Haus als Wächterhaus genutzt werden kann – diese Neuigkeit wurde am Samstag unter großen Applaus verkündet. Das Haus soll von nun an als Wächterhaus fungieren und Künstlern der Region als Arbeitsort zur Verfügung stehen. Aber auch andere Nutzungen, z.B. als Arbeits- und Büroräume für Studenten und Vereine sind denkbar. Interessenten können sich sehr gern beim Verein melden (Kontakt unter: www.freiraumzittau.blogsport.de). Doch nicht nur Nutzer sind angesprochen, auch alle anderen engagierten Menschen der Region die sich gesellschaftlich engagieren möchten. Als erstes stehen Sanierungsarbeiten an, bei denen der Verein auch auf die Unterstützung lokaler Handwerksfirmen angewiesen ist. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Kontakt:
www.freiraumzittau.blogsport.de

freiraumzittau[at]gmx[punkt]de


Foto: Heiko Fehrmann